Veranstaltungsprogramm
Wir freuen uns, Sie im Museum oder ausserhalb zu einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm begrüssen zu dürfen. Digital unterstützen wir die Angebote sporadisch auf dem Blog DER LIFT!
Kalender
Einmal im Monat durchstreifen wir Olten mit wechselnden Gästen, um die Stadt immer wieder neu zu entdecken. Auf den Rundgängen schärfen wir den Blick für unterschiedliche Aspekte des städtischen Lebens und für die Qualitäten des gestalteten Raums. Je nach Gast diskutieren wir Kunst, Stadtbild, Architektur, Signaletik, Street-Art, Geräuschkulissen, Wolkenformationen, Orte mit besonderen Nutzungen oder Grünflächen. Wir lauschen Erinnerungen aus der Kindheit oder Geschichten über das Leben. Gehend und sehend denken wir über Olten nach und schulen dabei nicht nur unsere Wahrnehmung, sondern reflektieren und üben das Spazieren als elementare Kulturtechnik.
Im August begleitet uns Dorothee Messmer, die das Museum nach langjähriger Tätigkeit als Direktorin des Kunstmuseums Ende August 2026 verlässt.
In den 14 Jahren ihrer Tätigkeit in Olten hat Dorothee gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin und designierten Nachfolgerin Katja Herlach, mit dem Museumsteam, mit vielen Kunstschaffenden und unterschiedlichsten Kooperationspartner:innen ein überaus reiches und farbiges, immer wieder überraschendes, herausforderndes und packendes Programm gestaltet. Angefangen mit dem Fliessbeton-boden von Katja Schenker über Highlights wie «Put on Your Red Shoes (and Dance the Blues)», das Olten zum Tanzen brachte, oder «Begin Again. Fail Better» mit Architekturzeichnungen aus fünf Jahrhunderten bis zu rauschenden «Künstlerbällen» oder Projekten im Aussenraum wie «Dere schöne Aare naa»...
Eine der ersten Ausstellungen, die Dorothee Messmer 2013 in Olten verantwortete, war «BABEL. There’s a Heaven Above You!». Sie widmete sich den Sprachverwirrungen, aber auch dem Himmel, der Zukunft und dem Traum vom grossen Bau. In Ihrer letzten Ausstellung «Hinter dem Horizont geht’s weiter!» warf Dorothee im Sommer 2026 wiederum einen Blick auf den Horizont und die Zukunft dahinter. Mit der Eröffnung der gemeinsam mit Katja Herlach konzipierten Schau «Aufbruch in die Farbe» wird sie Olten verlassen und einen bunten Blumenstrauss an Farben und Erinnerungen mit sich tragen.
Welche Spuren wird sie hinterlassen? Was nimmt sie mit auf ihrem weiteren Weg?
Ein Apéro bietet Gelegenheit, gute Wünsche zu überbringen, Danke zu sagen, sich zu verabschieden oder für neue Projekte zu verabreden… kommt zahlreich! Ihre/Eure Anmeldung unter empfang@kunstmuseumolten.ch hilft uns sehr – damit wir genügend Gläser zum Anstossen bereit haben! MERCI
Treffpunkt: Kunstmuseum Olten (bei jeder Witterung)
Anmeldung: empfang@kunstmuseumolten.ch , kostenlos
Das Offene Atelier schafft einen Rahmen für freie kreativ-künstlerische Beschäftigung – ein Angebot für alle, die einen Pinsel halten können.
Zwischen Sommer- und Herbstferien wird das Offene Atelier jeweils am Donnerstag im Freien, auf dem Platz der Begegnung hinter dem Kunstmuseum, angeboten. Parallel zum Wochenmarkt auf der Kirchgasse haben Kinder und Junggebliebene jeden Alters die Möglichkeit, an Staffeleien zu malen.
Auf dem Platz der Begegnung hinter dem Kunstmuseum – Nur bei guter Witterung
Es ist keine Anmeldung nötig. Unkostenbeitrag 5 CHF
Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung von drei neuen Ausstellungen ein:
Aufbruch in die Farbe – Ferdinand Gehr, Petra Petitpierre, Rudolf Urech-Seon
Die Ausstellung bringt Werke von drei Kunstschaffenden zusammen, die in den 1930er- bis 1950er-Jahren konsequent den Weg in die Abstraktion gegangen sind, ohne jedoch die Referenzen auf die reale Welt ganz aufzugeben.
Sammlung konkret – Dialog mit Maja Rieder
Die Sammlungsausstellung ist als Echoraum zur Hauptausstellung konzipiert und erweitert diese um eine zeitgenössische sowie eine sammlungsimmanente Perspektive. Als Co-Kuratorin und Ausstellende haben wir die in Basel lebende Solothurner Künstlerin Maja Rieder (*1979) eingeladen.
Barbara Wiggli – Dienstraum #30 am Bahnhof Olten
Auf Einladung der SBB bespielt das Kunstmuseum Olten einen ehemaligen Dienstraum auf dem Perron 7 neben dem legendären Bahnhofsbuffet Olten mit zeitgenössischer Kunst. Die 30. Intervention wird von der Basler Künstlerin Barbara Wiggli (*1966) gestaltet. Die Preisträgerin der letztjährigen Kantonalen Jahresaustellung hat für den Dienstraum eigens eine Skulptur geschaffen.
Programm
Begrüssung: Nils Loeffel, Stadtrat
Einführung: Katja Herlach und Dorothee Messmer, Direktion
Klang-Miniaturen: Simon Spiess, Saxophon
Apéro und gemütliches Zusammensein bei einem einfachen Znacht
Abb.: Petra Petitpierre (1905–1959): Rythme des couleurs, 1956. Öl auf Leinwand, 60 x 90 cm, Kunstmuseum Olten. © ProLitteris
Einmal im Monat lädt das Kunstmuseum Olten über Mittag zum Augen- und Gaumenschmaus. Eine halbstündige Führung gibt Einblick in die aktuellen Ausstellungen. Im August nehmen wir Werke aus der Ausstellung Sammlung konkret – Dialog mit Maja Rieder in den Blick.
Im Anschluss bieten wir ein feines ZMITTAG an. Dieses Mal kocht wieder der Basler Künstler Chris Hunter.
Die Führung ist kostenlos
Zmittag: 18 CHF (Ihre Anmeldung hilft uns bei der Planung)
Abb.: Maja Rieder (*1979), Schild No. 41, 2026, Eitempera auf Papier, 60 x 50 cm. Foto: Bernhard Strauss © Künstlerin
Einmal im Monat durchstreifen wir mit unserem Kunst-Stadt-Spaziergang Olten – mit wechselnden Gästen, um die Stadt immer wieder neu zu entdecken. Im September begleitet uns Christian Meyer, mit dem wir Erinnerungen und seinen Blick auf die Stadt teilen.
Christian Meyer (*1963) hat, seit er lesen kann, Freude am Lesen und schon immer grosse Freude an Menschen. Er weiss um die Kraft der Bücher und sieht es als Privileg, diese fantastischen Schätze mit anderen zu teilen. Seit nunmehr 32 Jahren gibt es die Buchhandlung Klosterplatz. Wenn Sie diese betreten, fühlen Sie sich wie in einer Zeitkapsel. Ruheoasen zu schaffen und dem Alltagsstress entgegenzuwirken, ist die grosse Herausforderung und zugleich der Genuss für Christian Meyer.
In einem Interview mit dem Oltner Tagblatt im Jahr 2024 sagte er: «Lesen kann, wie Gehen oder Spazieren, eine langsame Tätigkeit sein und widerspricht unserem Zeitgeist der Schnelligkeit.»
Er packt die Dinge stets mit guter Energie und Humor an und hat selbst in der Hochsaison, wenn es Richtung Weihnachtsgeschäft geht, Zeit für einen kurzen Plausch.
Er zelebriert die stille Zeit und lebt die Kraft des Erzählens und Lesens und genau aus diesem Grund sind wir sehr gespannt auf seine Geschichten, die ihn mit der Stadt Olten verbinden.
Welche Wege der Erinnerung geht er mit uns und was wünscht er sich für Olten und für die Zukunft?
Christian Meyer wurde 1963 in Trimbach geboren, wo er auch aufgewachsen ist und noch lebt.
Sein Heimatort ist Olten. Als gelernter Buchhändler hat er, zusammen mit seiner Frau, 1994 die Buchhandlung Klosterplatz von seinen Eltern übernommen. Er ist mit dem Schweizer Buchzentrum in Hägendorf sehr verbunden und wirkt an vielen Buchereignissen in der Stadt Olten seit Jahren mit.
Treffpunkt: Kunstmuseum Olten (bei jeder Witterung)
ohne Anmeldung, kostenlos
Moderation: Regina Graber, Kunstvermittlung
Die Ausstellung Aufbruch in die Farbe bringt Werke von drei Kunstschaffenden zusammen, die ab den 1930er-Jahren konsequent den Weg in die Abstraktion gegangen sind, ohne jedoch die Referenzen auf die reale Welt ganz aufzugeben.
Auf der Suche nach einer neuen Bildsprache für die Artikulation spirituell-religiöser, geistiger und kunstimmanenter Themen oder tiefer Naturerlebnisse haben Ferdinand Gehr (1896–1996), Petra Petitpierre (1905–1959) und Rudolf Urech-Seon (1876–1959) je einen unverwechselbar eigenen Farb- und Formenkosmos geschaffen.
Da die Nachlässe der Kunstschaffenden werden in allen drei Fällen von direkten Nachkommen mit grossem Engagement und Sachkenntnis vorbildlich betreut (im Falle von Gehr und Urech-Seon sind daraus Stiftungen resultiert). Wir nützten diese besondere Chance, um von Menschen, die den Kunstschaffenden nahestanden, direkt Einblick in ihr Leben und Wirken zu erhalten, u.a. auf Rundgängen mit Vertreter:innen der Familien und ihrer Stiftungen.
Den Anfang macht ein Rundgang mit Domenica Drago-Gehr, einer der Töchter des Künstlers, und Dorothee Messmer, Mitglied des Stiftungsrates der Gehr-Stiftung. Begleitet werden sie vom Kunsthistoriker Samuel Reller, der aktuell im Auftrag der Stiftung ein Werkverzeichnis von Ferdinand Gehr erarbeitet und von Katja Herlach, Co-Kuratorin der Ausstellung und Direktorin des Kunstmuseums.
Keine Anmeldung nötig, Veranstaltung kostenlos, normaler Eintritt.
Abb.: Ferdinand Gehr: Im Licht, 1981. Tempera auf Leinwand, 102 x 120 cm © Gehr-Stiftung
Das Offene Atelier schafft einen Rahmen für freie kreativ-künstlerische Beschäftigung – ein Angebot für alle, die einen Pinsel halten können.
Zwischen Sommer- und Herbstferien wird das Offene Atelier jeweils am Donnerstag im Freien, auf dem Platz der Begegnung hinter dem Kunstmuseum, angeboten. Parallel zum Wochenmarkt auf der Kirchgasse haben Kinder und Junggebliebene jeden Alters die Möglichkeit, an Staffeleien zu malen.
Auf dem Platz der Begegnung hinter dem Kunstmuseum – Nur bei guter Witterung
Es ist keine Anmeldung nötig. Unkostenbeitrag 5 CHF
«Ich versuche, den Klang, das Unvorhersehbare und den DIY-Gedanken zu emanzipieren. Ich teile das Erlebnis des Zuhörens beim Drachensteigen und hoffe, Orte der Verbindung zu schaffen. Im Windkanal habe ich gelernt, den Wind zu verstehen und nicht gegen Windmühlen zu kämpfen.» (Fabian Gutscher, Urenkel von Rudolf Urech-Seon)
Die Ausstellung «Aufbruch in die Farbe» bringt drei Künstler:innen zusammen, die ab den 1930er-Jahren den Weg in die Abstraktion gegangen sind und einen je eigenen Formen- und Farbkosmos geschaffen haben: Ferdinand Gehr, Petra Petitpierre und Rudolf Urech-Seon. Rhythmus und Bewegung spielen in ihren Werken eine wichtige Rolle. Wir beschäftigen uns in einem Drachenbau-Klang-Workshop auf kreative Weise mit dem Formenschatz ihrer Bilder.
Unter Anleitung von Fabian Gutscher bauen wir Drachen, die sich an der Formensprache seines Urgrossvaters Urech-Seon (1876–1959) aber auch von Gehr und Petitpierre orientieren. Anschliessend lassen wir unsere Drachen im Freien fliegen, fangen ihren Windklang ein und bringen diesen zurück ins Museum. In einem Mobile begegnen sich all unsere Drachen und tanzen in der Ausstellung einen Reigen mit den Werken.
«Beim leichtesten Windhauch wenden sie sich einander zu, drehen sich wieder ab, nähern sich sanft an oder distanzieren sich voneinander und treten in ein rätselhaftes Gleichgewicht, das wir wahrnehmen, aber nicht gänzlich verstehen müssen.» (Charlotte Gutscher, Text: Urech Seon in den Lüften)
INFOS:
- Für Erwachsene, Jugendliche ab 16 Jahren und Kinder (ab der 1. Klasse) in Begleitung Erwachsener
- Kosten (inkl. Material, Getränke und Snacks):
40.- pro Person / 20.- für Kinder bis 16 Jahren - Die Teilnehmer:innenzahl ist beschränkt.
Bitte anmelden unter: info@kunstmuseumolten.ch
Fabian Gutscher (*1983) geboren in Zürich studierte Musik und Musik und Medienkunst an der Hochschule der Künste Bern (HKB, 2008) und schloss 2017 das Master Studium in Transdisziplinarität ab. Er arbeitet als Komponist und ist in den Bereichen Sound Art & Interactive Art tätig, bis vor Kurzem u. a. als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Kunst an der ZHdK sowie technischer wissenschaftlicher Mitarbeiter an der ETHZ. Im Rahmen eines Forschungsprojekts setzte er sich mit der Herstellungstradition von Flugdrachen auseinander und weilte 2025 bei alten Drachenbauern in Japan. Seither hat er sein Handwerk verfeinert und nimmt Formen aus den Gemälden seines Urgrossvaters Rudolf Urech-Seon auf.
Abb.: Drachen. Foto: Fabian Gutscher
«Aufbruch in die Farbe», der Titel der aktuellen Ausstellung im Kunstmuseum, gibt den Impuls für das nächste «Freie Zeichnen». Wie klingt Rot? Welche Musik passt zu Blau? Inspiriert von der Ausstellung werden Farben über Musik, Wahrnehmung und Zeichnung erkundet. Ein Rundgang durch die Ausstellung liefert zusätzliche Anregungen für das eigene Arbeiten.
Das Format «Freies Zeichnen» versteht sich nicht als klassischer Zeichenkurs mit Vermittlung grundlegender Techniken. Im Zentrum steht das experimentelle Arbeiten mit unterschiedlichen Formen, Strategien und Verfahren des Zeichnens. Das regelmässige Üben sowie der Austausch über Erfahrungen vor Originalen, im Museum oder im öffentlichen Raum sind Teil des Ansatzes.
Die Beobachtungsgabe wird geschärft, die Linie im direkten Sehen entwickelt – in kurzen Skizzen ebenso wie in vertieften, prozesshaften oder konzeptuellen Übungen. Unterschiedliche künstlerische Impulse fliessen je nach Leitung in die jeweiligen Abende ein.
TIMBOTONI – Das sind Rahel Tonini und Tim Hochuli. Sie ist Grafikerin und lebt in Olten, wo sie auch in der Marktecke arbeitet. Er ist Designer und in Zürich daheim. Gemeinsam haben sie sich auf Kulturvermittlung, Künstliche Intelligenz, Interaktionsdesign sowie Grafik- und Webdesign spezialisiert und arbeiten als Kunstvermittler:innen im Kunstmuseum Olten.
Ein Angebot für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren
Kosten: 20.- CHF / Person (inkl. Material)
Abb.: Einblick in das Kunstvermittlungsformat «Freies Zeichnen», Kunstmuseum Olten
Was passiert, wenn zwei Kulturinstitutionen ihre Themen zusammenbringen – und Sie mittendrin sind?
Das Vögele Kultur Zentrum bringt diesen Sommer einen Teil seiner aktuellen Ausstellung zum Thema Langweile mit dem «Vögele Kultur Mobil» in verschiedene Gemeinden der Deutschschweiz. Das Kunstmuseum Olten nutzt die Gelegenheit für eine Kooperation. Gemeinsam haben die Institutionen einen Workshop konzipiert, der die Schnittstellen ihrer Ausstellungsthemen erkundet – und dabei zeigt, wie viel die beiden verbindet.
Was haben Langeweile und abstrakte Kunst gemeinsam? Mehr als man denkt! Die Ausstellung «Die LANGEWEILE – ganz schön vielfältig» des Vögele Kultur Zentrums lädt dazu ein, dieses oft unterschätztes Gefühl neu zu entdecken. Langeweile ist nicht einfach Leere – sie ist ein Spannungszustand, der Kreativität anregen, neue Ideen wachsen lassen und uns zeigen kann, welche Bedürfnisse in uns schlummern.
Die Ausstellung «Aufbruch in die Farbe» des Kunstmuseums Olten zeigt Werke von Ferdinand Gehr, Petra Petitpierre und Rudolf Urech-Seon – drei Künstler:innen, die in den 1930er- bis 1950er-Jahren den Weg in die Abstraktion wagten. Im Rückzug von der sichtbaren Welt schufen sie eine neue Bildsprache – voller vibrierender Energie, tiefer Ruhe und leuchtender Farben.
Beide Themen begegnen sich in einer zentralen Frage: Was entsteht, wenn wir innehalten und dem Moment Raum geben?
Entstanden ist daraus ein Workshop für Schulklassen:
In diesem Workshop erkunden wir genau diesen Zwischenraum zwischen Stille und Aufbruch, zwischen Leere und Farbe. Die Schülerinnen und Schüler zeichnen, gestalten, tauschen sich aus und erfahren dabei, wie aus einem Moment der Langeweile etwas Neues entstehen kann. Das Format ist bewusst offengehalten: Es gibt Raum zum Entdecken, nicht nur zum Konsumieren.
Der Workshop ist ausgebucht!
Abb.: Regenbogen-Bar, Kunstmuseum Olten, 2025. Foto: Rachel Bühlmann
Das Vögele Kultur Mobil ist zu Gast vor dem Kunstmuseum Olten und bringt einen kleinen Ausschnitt seiner aktuellen Ausstellung Die LANGEWEILE – ganz schön vielfältig zu den Oltner:innen. Wir freuen uns, dass wir eine Haltestelle sein könnten und begrüssen das Kultur Mobil vor unserem Haus.
Die LANGEWEILE – ganz schön vielfältig
Es sind die Momente im Klassenzimmer, an der Bushaltestelle oder Zuhause… Wenn die Zeit stillzustehen scheint und Gedanken eigene Wege gehen, ist sie da: die Langeweile. Sie ist nicht nur Leere oder «Chillen ohne Plan», sondern ein Spannungszustand. Oder wie Psychologe John Eastwood sagt: «Langeweile ist das unangenehme Gefühl, etwas Sinnvolles tun zu wollen – es aber nicht zu können.» Sie kann ein negatives Empfinden hervorrufen, weshalb oft versucht wird, sie zu vertreiben; mit Smartphone, Smalltalk, Spielen oder anderen Beschäftigungen.
Wenn man den Umgang mit der Langeweile bewusst gelernt hat, kann die sie jedoch auch ein wertvoller Raum sein: Sie schafft Platz für Kreativität, neue Ideen und kann uns zeigen, was wir brauchen.
Vögele Kultur Mobil zu Gast in Olten
Eine kleine interaktive Ausstellung gibt Einblick in das Ausstellungsthema. Kommen Sie vorbei und erkunden Sie Fragen rund um ein Gefühl, das wir alle kennen.
Gratiseintritt im Museum
Wir laden Sie herzlich dazu ein, im Anschluss an den Besuch des Vögeel Kultur Mobils in die Welt der Farben und Formen von Ferdinand Gehr, Petra Petitpierre und Rudolf Urech-Seon oder die Sammlungausstellung von Maja Rieder einzutauchen. Aus Anlass der Kooperation mit dem Vögele Kulturzentrum ist der Eintritt frei.
Nur bei trockenem Wetter.
Mit dem Veranstaltungsformat «Kunst für Freund:innen» rücken wir ausgewählte Werke aus dem Besitz der «Freunde Kunstmuseum Olten» ins Scheinwerferlicht.
Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos. Auch Nichtmiglieder sind herzlich willkommen. Keine Anmeldung nötig.
Die besprochenen Werke werden hier demnächst bekannt gegeben.
Abb.: Jahresflyer Kunstbetrachtung 2026 mit Rosa Wiggli (1901–1991), Laufental (Detail), 1976/77. Öl auf Dispersion, 93 x 119 cm, Kunstmuseum Olten, Inv. 1977.35 © Franz und Rosemarie Eggenschwiler-Wiggli Stiftung
Das Offene Atelier schafft einen Rahmen für freie kreativ-künstlerische Beschäftigung – ein Angebot für alle, die einen Pinsel halten können.
Zwischen Sommer- und Herbstferien wird das Offene Atelier jeweils am Donnerstag im Freien, auf dem Platz der Begegnung hinter dem Kunstmuseum, angeboten. Parallel zum Wochenmarkt auf der Kirchgasse haben Kinder und Junggebliebene jeden Alters die Möglichkeit, an Staffeleien zu malen.
Auf dem Platz der Begegnung hinter dem Kunstmuseum – Nur bei guter Witterung
Es ist keine Anmeldung nötig. Unkostenbeitrag 5 CHF
Rundgang durch die Ausstellung Sammlung konkret. Dialog mit Maja Rieder mit der Künstlerin/Kuratorin Maja Rieder, Museumsdirektorin Katja Herlach und dem Saxophisten Simon Spiess
Der Rundgang versteht sich als mehrstimmiger Dialog auf verschiedenen Ebenen:
- Die Ausstellung ist als Dialog zwischen Werken von Maja Rieder und Werken aus der Museumssammlung angelegt.
- Im Gespräch erkunden Künstlerin/Kuratorin Maja Rieder und Museumsdirektorin Katja Herlach die unterschiedlich gestimmten Werk-Dialoge in der Ausstellung.
- Der bekannte Oltner Saxophonist Simon Spiess webt Klangimprovisationen zu den Werk-Dialogen in das Gespräch ein und tritt damit sowohl mit den Exponaten als auch mit dem Gespräch darüber in einen Dialog.
- Gern kommen wir auch mit dem Publikum ins Gespräch über das Konzept der Ausstellung, über Werkbegegnungen oder einzelne Arbeiten.
Keine Anmeldung nötig. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Normaler Museumseintritt.
Maja Rieder (*1979)
hat die Sammlungspräsentation «Sammlung konkret» als Ausstellende und Co-Kuratorin gestaltet. Sie gesellt den von ihr ausgewählten Werken aus der Museumssammlung, die ein weites Feld abstrakter, ungegenständlicher und konkreter Positionen abstecken, eigene Arbeiten hinzu. Mit diesen Dialogen über Zeit-, Stil- und Materialgrenzen hinweg lässt sie unterschiedlich gestimmte Räume entstehen und erweitert die parallel gezeigte Hauptausstellung Aufbruch in die Farbe um eine zeitgenössische und sammlungsbezogene Perspektive.
Die in Basel lebende Solothurner Künstlerin pflegt eine pointierte Praxis im Bereich der ungegenständlichen Zeichnung und Malerei auf Papier – sowohl in Schwarzweiss als auch in glühender Farbigkeit. Beim Arbeiten folgt sie meist Handlungsanweisungen, die sie sich selbst gibt, und lässt dem Prozesshaften viel Raum. So entsteht eine Dynamik, in der neben dem Geplanten auch Zufälliges ins Spiel kommt. Diese Komponenten halten sich in der Bildfindung die Waage. Spuren der körperlichen Arbeit weichen die konzeptuellen Vorgaben auf. Durch das Wenden und Falten der Papiere entstehende Tropfen, Verläufe, Falten und Knicke. Unterstützt von einem elementaren Formenvokabular verleihen sie den Bildern eine räumliche wie zeitliche Dimension.
Simon Spiess (*1987)
ist Komponist, Klangforscher und Klangarchitekt. Bekannt für seinen warmen, beseelten und transzendenten Sound (hauptsächlich Alt- und Tenorsaxophon, aber auch Bassklarinette und Flöte), ist er auch ein wahres Kraftpaket im Bereich Sounddesign. Seine Suche nach Schönheit entspringt tiefen Leidenschaft – sei es für Vintage-Holzblasinstrumente, modulare Synthesizer, Tattoos oder stilvolle Kleidung. Seine Musik deckt ein breites Spektrum von Emotionen ab – von beruhigenden bis hin zu verstörenden Klängen. Präsenz, Verbundenheit und die Würdigung der gesamten menschlichen Erfahrung ziehen sich wie ein roter Faden durch sein Werk. Hinzu kommen starke Kontraste: Schwarz und Weiss, bisweilen nebliges Metallic-Grau, durchbrochen von unerwarteten, grellen «Schrei-Pink»-Akzenten. In den letzten 12 Jahren hat Spiess 15 Tonträger veröffentlicht. Er ist in ganz Kontinentaleuropa sowie in Teilen Asiens, Afrikas und der USA aufgetreten. Zudem ist er Mitbegründer des Kollektivs «50 Million Years».
Abb.: Maja Rieder (*1979), Schild No. 41, 2026, Eitempera auf Papier, 60 × 50 cm, Foto: Bernhard Strauss © Künstlerin
Der Theater- und Konzertverein Olten organisiert an vier Sonntagen im Jahr Konzertmatineen im Kunstmuseum Olten. Junge Talente und Wettbewerbspreisträger:innen musizieren in kammermusikalischen Formationen von Kunst umgeben.
Am Sonntag, 13. September 2026, um 10.30 Uhr lädt der Theater- und Konzertverein Olten zu einem besonderen Kammermusikkonzert ins Kunstmuseum Olten ein. Zu Gast sind der Schweizer Violinist Egidius Streiff und der renommierte Pianist Werner Bärtschi. Mit Werner Bärtschi und Egidius Streiff begegnen sich zwei Musiker, die für eigenständige, lebendige Interpretationen und eine intensive
Auseinandersetzung mit Musik von der Klassik bis zur Gegenwart stehen. Ein facettenreicher Konzertmorgen zwischen Schuberts kammermusikalischer Intimität und Liszts expressiver Virtuosität. Im Zentrum des Programms stehen zwei Sonaten für Violine und Klavier von Franz Schubert: die Sonate D-Dur D 384 und die Sonate g-Moll D 408. Dazwischen erklingt Musik von Franz Liszt.
Eintritt:
Regulär / Erwachsene: 30.-
Mitglieder: 25.-
Studierende: 10.-
Kinder: Gratis
Chères amatrices et chers amateurs d’art et de langue,
Nous avons le plaisir de vous inviter à notre format revisité « Regardez ! », un moment convivial d’observation d’œuvres en langue française, suivi d’un apéritif assorti proposé par le bar à vins « Für Margrit ».
En Septembre, nous visitons ensemble les expositions actuelles « Aufbruch in die Farbe » et « Sammlung Konkret ».
Nous nous réjouissons de partager ces moments avec toutes celles et ceux qui souhaitent rafraîchir leur français dans un cadre à la fois détendu et stimulant – simplement pour le plaisir de la langue, de l’art et de la gastronomie française.
Modération: Eleonora Mariotta
Inscription obligatoire :
Veuillez vous inscrire au plus tard le samedi 12 septembre à l’adresse suivante : info@kunstmuseumolten.ch / tél. 062 212 86 76
20.- CHF / personne (apéro inclu)
Informationen zum neuen Format
Regardez! Guardate!
Kunst, Genuss und Austausch. Ein Fest für alle Sinne – Die Veranstaltung für Liebhaber:innen von Kunst, französischer und italienischer Sprache und Gastronomie.
In Kooperation mit der Oltner Weinbar «Für Margrit», die sich gleich vis-à-vis des Museums befindet, hat das Kunstmuseum Olten ein bestehendes Angebot neu konzipiert und attraktiver gestaltet. Neu wird aus den Kunstbetrachtungen «Regardez!» und «Guardate!» ein geselliger Abendanlass, der die Freude an der Kunst mit der Begeisterung für Sprache und Gastronomie Frankreichs und Italiens verbindet. Eine halbstündige Führung in Französisch oder Italienisch gibt Einblick in eine aktuelle Ausstellung. Im Anschluss lädt ein von «Für Margrit» kredenzter, passender Apéro zum Austausch in geselliger Runde ein. Je Ausstellung wird der Anlass einmal in jeder Sprache angeboten.
Das Kunstmuseum Olten schätzt sich glücklich, Mitarbeiter:innen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen und besonderen Fähigkeiten zu beschäftigen. Eleonora Mariotta etwa, die seit Januar 2026 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Museum wirkt, ist dreisprachig aufgewachsen und spricht perfekt Deutsch, Italienisch und Französisch. Als sie vor zwei Jahren ein Praktikum im Museum absolvierte, entwickelte sie deshalb aus dem etablierten Format «hingeschaut», einer halbstündigen Werkbesprechung, Pendants in französischer und deutscher Sprache.
Inzwischen hat sich das «hingeschaut» zum monatlich jeweils an einem Donnerstagnachmittag stattfindenden Treffpunkt «hingeschaut. Kunst, Kaffee und Kuchen» gewandelt. Das Element des lockeren, inspirierenden Austauschs bei Kaffee und Kuchen, in dem sich Museumsteam und Gäste in geselliger Atmosphäre begegnen, soll nun auch die abendlichen Kunstbesprechungen in Französisch und Italienisch bereichern. Beim Apéro kann die Sprache aufgefrischt oder über Kunst und die Welt sinniert werden. – Ein stimmiger Auftakt in den Abend für alle Liebhaber:innen von Kunst, Sprachen und Gaumenfreuden.
Anmeldung erforderlich:
Bis spätestens am Samstag vor der jeweiligen Veranstaltung
unter: info@kunstmuseumolten.ch / Tel. 062 212 86 76
Kosten: CHF 20.- / Person (inkl. Apéro)
Nächste Termine:
Di, 12. Januar 2027, im Rahmen der Ausstellung «Blick ins Freie»
Unter dem Titel «Guardate!» bieten wir dasselbe Format für Liebhaber:innen der Italianità in Italienisch an. Nächste Termine:
Di, 6. Oktober 2026 im Rahmen der Ausstellung «Aufbruch in die Farbe»
Di, 2. Februar 2027 im Rahmen der Ausstellung «Blick ins Freie»
Abb.: Apéro im Kunstmuseum, Foto: Katja Herlach
Das Offene Atelier schafft einen Rahmen für freie kreativ-künstlerische Beschäftigung – ein Angebot für alle, die einen Pinsel halten können.
Zwischen Sommer- und Herbstferien wird das Offene Atelier jeweils am Donnerstag im Freien, auf dem Platz der Begegnung hinter dem Kunstmuseum, angeboten. Parallel zum Wochenmarkt auf der Kirchgasse haben Kinder und Junggebliebene jeden Alters die Möglichkeit, an Staffeleien zu malen.
Auf dem Platz der Begegnung hinter dem Kunstmuseum – Nur bei guter Witterung
Es ist keine Anmeldung nötig. Unkostenbeitrag 5 CHF
Die Ausstellung Aufbruch in die Farbe bringt Werke von drei Kunstschaffenden zusammen, die ab den 1930er-Jahren konsequent den Weg in die Abstraktion gegangen sind, ohne jedoch die Referenzen auf die reale Welt ganz aufzugeben.
Auf der Suche nach einer neuen Bildsprache für die Artikulation spirituell-religiöser, geistiger und kunstimmanenter Themen oder tiefer Naturerlebnisse haben Ferdinand Gehr (1896–1996), Petra Petitpierre (1905–1959) und Rudolf Urech-Seon (1876–1959) je einen unverwechselbar eigenen Farb- und Formenkosmos geschaffen.
Da die Nachlässe der Kunstschaffenden werden in allen drei Fällen von direkten Nachkommen mit grossem Engagement und Sachkenntnis vorbildlich betreut (im Falle von Gehr und Urech-Seon sind daraus Stiftungen resultiert). Wir nützten diese besondere Chance, um von Menschen, die den Kunstschaffenden nahestanden, direkt Einblick in ihr Leben und Wirken zu erhalten, u.a. auf Rundgängen mit Vertreter:innen der Familien und ihrer Stiftungen.
Der Rundgang mit Nachkommen von Rudolf Urech-Seon (u.a. Enkel Daniel Gutscher) sowie Mitgliedern des Stiftungsrats der Rudolf Urech-Seon Stiftung (u.a. Charlotte Gutscher) bringen uns Leben, Werk und Vermächtnis des ersten Aargauer Abstrakten näher.
Keine Anmeldung nötig. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Normaler Museumseintritt.
Abb.: Rudolf Urech-Seon: Flächenaufteilung, 1953. Öl auf Leinwand, 101 x 86 cm. © Rudolf Urech-Seon Stiftung
Das Offene Atelier schafft einen Rahmen für freie kreativ-künstlerische Beschäftigung – ein Angebot für alle, die einen Pinsel halten können.
Zwischen Sommer- und Herbstferien wird das Offene Atelier jeweils am Donnerstag im Freien, auf dem Platz der Begegnung hinter dem Kunstmuseum, angeboten. Parallel zum Wochenmarkt auf der Kirchgasse haben Kinder und Junggebliebene jeden Alters die Möglichkeit, an Staffeleien zu malen.
Auf dem Platz der Begegnung hinter dem Kunstmuseum – Nur bei guter Witterung
Es ist keine Anmeldung nötig. Unkostenbeitrag 5 CHF
Mit der Kunstbetrachtung «hingeschaut» laden wir einmal im Monat am Donnerstagnachmittag zur vertieften Auseinandersetzung mit einem besonderen Werk oder einer Werkgruppe aus der Sammlung oder aus den aktuellen Ausstellungen ein.
Im Anschluss besteht bei Kaffee & Kuchen Gelegenheit zum Austausch. Das in Kooperation mit «IG aktives Alter Olten» und «pro audito Region Olten» veranstaltete Angebot richtet sich an Erwachsene jeden Alters. Gebacken wird abwechselnd von Schüler:innen der HPSZ Olten und von der Ukrainerin Tanya Tischen.
Mitgestalten
Interessieren Sie sich besonderes für ein bestimmtes Gemälde, ein Video, eine Zeichnung, Skulptur oder Installation? – Dann melden Sie sich ungeniert! Gerne berücksichtigen wir Ihre Wünsche bei der Werkauswahl. Gäste sind zudem herzlich eingeladen, nach Absprache ihre Lieblingsbilder selbst vorzustellen.
Abb.: Jahresflyer Kunstbetrachtung 2026 mit Rosa Wiggli (1901–1991), Laufental (Detail), 1976/77. Öl auf Dispersion, 93 x 119 cm, Kunstmuseum Olten, Inv. 1977.35 © Franz und Rosemarie Eggenschwiler-Wiggli Stiftung
Einmal im Monat lädt das Kunstmuseum Olten über Mittag zum Augen- und Gaumenschmaus. Eine halbstündige Führung gibt Einblick in die aktuellen Ausstellungen.
Im September nehmen wir Werke aus der Ausstellung Aufbruch in die Farbe in den Blick – mit Fokus auf der Künstlerin Petra Petitpierre (1905–1959). Ihre Enkelinnen Clelia Brechbühl und Ariane Mantegazzi bringen uns Leben, Werk und Vermächtnis der Künstlerin näher.
Im Anschluss bieten wir ein feines ZMITTAG an. Dieses Mal kocht wieder Brigitte Bühler.
Die Führung ist kostenlos
Zmittag: 18 CHF (Ihre Anmeldung hilft uns bei der Planung)
Abb.: Petra Petitpierre: Rythme des couleurs, 1956. Öl auf Leinwand, 60 x 90 cm, Kunstmuseum Olten © ProLitteris
Das Offene Atelier schafft einen Rahmen für freie kreativ-künstlerische Beschäftigung – ein Angebot für alle, die einen Pinsel halten können.
In der kalten Jahreszeit öffnen wir die Türen zum Vermittlungs-Atelier an ausgewählten Mittwoch-Nachmittagen.
Im Vermittlungsatelier im 4. OG des Museums dürfen Sie ein Papier an die Wand pinnen, den Pinsel in die Farbe tunken und loslegen... Vielleicht lassen Sie sich von den Werken in der Ausstellung inspirieren oder Sie haben eine ganz andere, eigene Idee für ein Bild?
Es ist keine Anmeldung nötig. Unkostenbeitrag 5 CHF
Im Oktober lassen wir uns im «Freien Zeichnen» mit Rahel Tonini und Tim Hochuli von den aktuellen Ausstellungen inspirieren. Wir bewegen uns durch die Räume, betrachten die unterschiedlichen Arbeiten und nähern uns ihnen skizzierend auf unsere eigene Weise an.
Einfach mal Zeichnen? – Training ist alles, oder «probieren geht über studieren». Bei unserem Format handelt es sich nicht um einen Kurs, der die Grundlagen des Zeichnens vermittelt. Vielmehr geht es darum, unterschiedliche Formen, Strategien und Verfahren auszuprobieren und das Zeichnen zu praktizieren. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, regelmässig zu üben und sich mit anderen über ihre Erfahrungen auszutauschen: vor Ort, vor der Kunst, vor einem Modell, im Freien oder auch im Kunstmuseum. Wir schärfen unsere Beobachtungsgabe und den direkten Fluss der Linie in 5-Minuten-Skizzen, aber auch beim detaillierten Beobachten von Menschen, Objekten und Motiven sowie in prozesshaften oder konzeptuellen Übungen. Je nach künstlerischer Begleitung entstehen dabei immer wieder neue Impulse.
TIMBOTONI – Das sind Rahel Tonini und Tim Hochuli. Sie ist Grafikerin und lebt in Olten, wo sie auch in der Marktecke arbeitet. Er ist Designer und in Zürich daheim. Gemeinsam haben sie sich auf Kulturvermittlung, Künstliche Intelligenz, Interaktionsdesign sowie Grafik- und Webdesign spezialisiert und arbeiten als Kunstvermittler:innen im Kunstmuseum Olten.
Ein Angebot für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren
Kosten: 20.- CHF / Person (inkl. Material)
Abb.: Einblick in das Kunstvermittlungsformat «Freies Zeichnen», Kunstmuseum Olten
Care appassionate e cari appassionati di arte e lingua,
abbiamo il piacere di invitarvi al nostro format rinnovato «Guardate!», un momento conviviale dedicato all’osservazione di opere d’arte in lingua italiana, seguito da un aperitivo all’italiana proposto dal wine bar « Für Margrit ».
Siamo lieti di condividere questi momenti con tutte e tutti coloro che desiderano rinfrescare le proprie conoscenze linguistiche in un’atmosfera distesa e stimolante – semplicemente per il piacere della lingua, dell’arte e della gastronomia italiana.
Gli incontri si svolgono il martedì dalle 18:00 alle 19:00 e costano CHF 20.– a persona (aperitivo incluso). Moderazione: Eleonora Mariotta.
Iscrizione obbligatoria:
Si prega di iscriversi entro il sabato precedente ogni incontro al seguente indirizzo: info@kunstmuseumolten.ch / tel. 062 212 86 76
Informationen zum neuen Format
Regardez! Guardate! – Unsere neue Kooperation mit der Oltner Weinbar «Für Margrit»
Kunst, Genuss und Austausch. Ein Fest für alle Sinne – Die Veranstaltung für Liebhaber:innen von Kunst, französischer und italienischer Sprache und Gastronomie.
In Kooperation mit der Oltner Weinbar «Für Margrit», die sich gleich vis-à-vis des Museums befindet, hat das Kunstmuseum Olten ein bestehendes Angebot neu konzipiert und attraktiver gestaltet. Neu wird aus den Kunstbetrachtungen «Regardez!» und «Guardate!» ein geselliger Abendanlass, der die Freude an der Kunst mit der Begeisterung für Sprache und Gastronomie Frankreichs und Italiens verbindet. Eine halbstündige Führung in Französisch oder Italienisch gibt Einblick in eine aktuelle Ausstellung. Im Anschluss lädt ein von «Für Margrit» kredenzter, passender Apéro zum Austausch in geselliger Runde ein. Je Ausstellung wird der Anlass einmal in jeder Sprache angeboten.
Das Kunstmuseum Olten schätzt sich glücklich, Mitarbeiter:innen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen und besonderen Fähigkeiten zu beschäftigen. Eleonora Mariotta etwa, die seit Januar 2026 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Museum wirkt, ist dreisprachig aufgewachsen und spricht perfekt Deutsch, Italienisch und Französisch. Als sie vor zwei Jahren ein Praktikum im Museum absolvierte, entwickelte sie deshalb aus dem etablierten Format «hingeschaut», einer halbstündigen Werkbesprechung, Pendants in französischer und deutscher Sprache.
Inzwischen hat sich das «hingeschaut» zum monatlich jeweils an einem Donnerstagnachmittag stattfindenden Treffpunkt «hingeschaut. Kunst, Kaffee und Kuchen» gewandelt. Das Element des lockeren, inspirierenden Austauschs bei Kaffee und Kuchen, in dem sich Museumsteam und Gäste in geselliger Atmosphäre begegnen, soll nun auch die abendlichen Kunstbesprechungen in Französisch und Italienisch bereichern. Beim Apéro kann die Sprache aufgefrischt oder über Kunst und die Welt sinniert werden. – Ein stimmiger Auftakt in den Abend für alle Liebhaber:innen von Kunst, Sprachen und Gaumenfreuden.
Nächste Termine:
Regardez! (Französisch)
Di, 12. Januar 2027, im Rahmen der Ausstellung «Blick ins Freie – Sofareisen durch das Gestrüpp der Romantik»
Guardate! (Italienisch)
Di, 2. Februar 2027, im Rahmen der Ausstellung «Blick ins Freie – Sofareisen durch das Gestrüpp der Romantik»
Anmeldung erforderlich:
Bis spätestens am Samstag vor der jeweiligen Veranstaltung
unter: info@kunstmuseumolten.ch / Tel. 062 212 86 76
Kosten: CHF 20.- / Person (inkl. Apéro)
Abb.: Apéro im Kunstmuseum, Foto: Katja Herlach
Mit der Kunstbetrachtung «hingeschaut» laden wir einmal im Monat am Donnerstagnachmittag zur vertieften Auseinandersetzung mit einem besonderen Werk oder einer Werkgruppe aus der Sammlung oder aus den aktuellen Ausstellungen ein.
Im Anschluss besteht bei Kaffee & Kuchen Gelegenheit zum Austausch. Das in Kooperation mit «IG aktives Alter Olten» und «pro audito Region Olten» veranstaltete Angebot richtet sich an Erwachsene jeden Alters. Gebacken wird abwechselnd von Schüler:innen der HPSZ Olten und von der Ukrainerin Tanya Tischen.
Mitgestalten
Interessieren Sie sich besonderes für ein bestimmtes Gemälde, ein Video, eine Zeichnung, Skulptur oder Installation? – Dann melden Sie sich ungeniert! Gerne berücksichtigen wir Ihre Wünsche bei der Werkauswahl. Gäste sind zudem herzlich eingeladen, nach Absprache ihre Lieblingsbilder selbst vorzustellen.
Abb.: Jahresflyer Kunstbetrachtung 2026 mit Rosa Wiggli (1901–1991), Laufental (Detail), 1976/77. Öl auf Dispersion, 93 x 119 cm, Kunstmuseum Olten, Inv. 1977.35 © Franz und Rosemarie Eggenschwiler-Wiggli Stiftung
Einmal im Monat lädt das Kunstmuseum Olten über Mittag zum Augen- und Gaumenschmaus. Eine halbstündige Führung gibt Einblick in die aktuellen Ausstellungen Aufbruch in die Farbe und/oder Sammlung konkret.
Im Anschluss bieten wir ein feines ZMITTAG an. Dieses Mal kocht wieder der Basler Künstler Chris Hunter.
Die Führung ist kostenlos
Zmittag: 18 CHF (Ihre Anmeldung hilft uns bei der Planung)
Abb.: Petra Petitpierre (1905–1959), Rythme des couleurs, 1956, Öl auf Leinwand, 60 x 90 cm, Kunstmuseum Olten. © ProLitteris
Das Offene Atelier schafft einen Rahmen für freie kreativ-künstlerische Beschäftigung – ein Angebot für alle, die einen Pinsel halten können.
In der kalten Jahreszeit öffnen wir die Türen zum Vermittlungs-Atelier an ausgewählten Mittwoch-Nachmittagen.
Im Vermittlungsatelier im 4. OG des Museums dürfen Sie ein Papier an die Wand pinnen, den Pinsel in die Farbe tunken und loslegen... Vielleicht lassen Sie sich von den Werken in der Ausstellung inspirieren oder Sie haben eine ganz andere, eigene Idee für ein Bild?
Es ist keine Anmeldung nötig. Unkostenbeitrag 5 CHF
Formate
Geschichtenerzählerin Ines Henner gestaltet zu jeder Ausstellung einen Erzählabend für Erwachsene und Jugengebliebene. Zur Einstimmung in das jeweilige Thema werden die Veranstaltungen jeweils mit einer Kurzführung der Kurator:innen eröffnet.
Die Erzählabende sind einzigartig im Museumsumfeld. Mit ihrer lebendigen, performativen Erzählweise zieht Ines Henner ihr Publikum in Bann und entführt es über zeitliche, kulturelle und geographische Grenzen hinweg in ein vielschichtiges, tiefsinniges Märchen- und Sagenuniversum. Damit schafft sie verblüffende Zugänge zu zeitgenössischer und historischer Kunst.
Ines Henner (*1970) ist im Kunstmuseum Olten für die Administration zuständig. Daneben lässt sie alte Märchen und Geschichten wiederaufleben. Ihre Erzählausbildung genoss sie bei der Mutabor Märchenstiftung. Als Märchenerzählerin trägt sie dazu bei, ein altes und kostbares Kulturgut, das seit alters von Generation zu Generation mündlich und schriftlich überliefert wurde, im Bewusstsein zu halten und neu zu beleben.
Einmal pro Ausstellung, abends
im Museum oder im Stadtraum
Es ist keine Anmeldung nötig.
Die Veranstaltung ist kostenlos.
NEUES FORMAT!
Einfach mal Zeichnen? – Training ist alles, oder «probieren geht über studieren». Bei unserem neuen Format handelt es sich nicht um einen Kurs, der die Grundlagen des Zeichnens vermittelt. Vielmehr geht es darum, unterschiedliche Formen, Strategien und Verfahren auszuprobieren und das Zeichnen zu praktizieren. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, regelmässig zu üben und sich mit anderen über ihre Erfahrungen auszutauschen: vor Ort, vor der Kunst, vor einem Modell, im Freien oder auch im Kunstmuseum.
Wir schärfen unsere Beobachtungsgabe und den direkten Fluss der Linie in 5-Minuten-Skizzen, aber auch beim detaillierten Beobachten von Menschen, Objekten, bewegten Motiven und Stillleben, in prozesshaft oder konzeptuell angelegten, vielleicht auch in körperbezogenen Übungen. Abhängig davon, welche Kunstschaffenden den Abend begleiten, erhalten wir ganz unterschiedliche Impulse.
jeweils am ersten Montag des Monats, 19–21 Uhr
Kosten: 20 CHF / Person (Material, inkl. Eintritt)
Ein Angebot für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren
Kosten: 20.- CHF / Person (inkl. Material, Eintritt)
Ihre Anmeldung hilft uns bei der Planung
Aktuelle Daten und Detailinformationen finden sie HIER
Das Kunstmuseum Olten beherbergt eine immer wieder überraschende Sammlung von Schweizer Kunst vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Entdecken Sie mit uns deren Schätze!
Mit der Werkbetrachtung «hingeschaut» laden wir einmal im Monat – neu am Donnerstagnachmittag – zur vertieften Auseinandersetzung mit einem besonderen Werk oder einer Werkgruppe aus der Sammlung ein, oder wir besprechen Aspekte einer Ausstellung.
Im Anschluss besteht bei Kaffee & Kuchen Gelegenheit zum Austausch. Das in Kooperation mit «IG aktives Alter Olten» und «pro audito Region Olten» veranstaltete Angebot richtet sich an Erwachsene jeden Alters.
Mitgestalten
Interessieren Sie sich besonderes für ein bestimmtes Gemälde, ein Video, eine Zeichnung, Skulptur oder Installation? – Dann melden Sie sich ungeniert! Gerne berücksichtigen wir Ihre Wünsche bei der Werkauswahl. Gäste sind zudem herzlich eingeladen, nach Absprache ihre Lieblingsbilder selbst vorzustellen.
Jeweils an einem Donnerstag im Monat, 14–15 Uhr
Ohne Anmeldung, kostenlos
Aktuelle Daten und Themenschwerpunkte finden Sie HIER
Museen auf der ganzen Welt laden an diesem Tag zu Spezialveranstaltungen ein und machen auf verschiedene Aspekte ihrer Arbeit aufmerksam.
Auf nationaler Ebene wird der Internationale Museumstag vom Verband der Museen der Schweiz VMS koordiniert. Im Kanton Solothurn übernimmt MUSESOL diese Aufgabe. Auch in Olten spannen die Museen in der Regel zusammen und bieten unter einem gemeinsamen Thema ein abwechslungsreiches Programm für Gross und Klein mit diversen Attraktionen und Verpflegungsmöglichkeiten an. Vor allem für Familien, Kinder und Jugendliche sowie für Personen, die sonst selten in Museen gehen, eignet sich der Museumstag als Türöffner.
Jeweils an einem Sonntag Mitte Mai, 10–17 Uhr
Gratiseintritt und Spezialprogramm im und um das Museum
in Kooperation mit den anderen Oltner Museen
Aktuelle Programme finden Sie jeweils unter der Rubrik Veranstaltungen
Der Theater- und Konzertverein Olten organisiert an vier Sonntagen pro Jahr Konzert-Matineen im Kunstmuseum Olten. Junge schweizerische und ausländische Talente und Wettbewerbspreisträger*innen musizieren in kammermusikalischen Formationen von Kunst umgeben.
Geniessen Sie musikalische Sternstunden in intimer, inspirierender Umgebung!

Viermal jährlich, jeweils am Sonntag, 10.30 Uhr
meist mit anschliessendem Apéro
Preise:
Erwachsene 30 CHF
Mitglieder 25 CHF
Studierende 10 CHF
Kinder gratis
Kontakt:
Theater- und Konzertverein Olten
Marija Wüthrich
Email:
Aktuelle Programme finden Sie jeweils unter der Rubrik Veranstaltungen
Werkbetrachtung der «Freunde Kunstmuseum Olten»
Der Verein «Freunde Kunstmuseum Olten» trägt seit über einem Vierteljahrhundert durch gezielte Ankäufe von hochkarätigen Kunstwerken zur Bereicherung der Sammlung des Kunstmuseums Olten bei. Da die Werke, die dem Museum als Dauerleihgaben zur Verfügung gestellt werden, im Besitz des Vereins verbleiben, dürfen sich die Vereinsmitglieder als stolze MitbesitzerInnen von inzwischen über dreissig Gemälden und Zeichnungen von höchster Qualität betrachten.
Da es die räumlichen Verhältnisse nicht gestatten, diesen Schatz permanent zu zeigen, rückt das Team des Kunstmuseums vierteljährlich ausgewählte Werke aus diesem Sammlungsteil im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Kunst für Freunde» ins Scheinwerferlicht.
Gäste sind zu diesen Werkbetrachtungen sehr herzlich willkommen!
Jeweils an einem Mittwoch im Quartal, 18–18:30 Uhr
Ohne Anmeldung, kostenlos
Für Vereinsmitglieder und alle Interessierten
Das Museum ist von 12 Uhr bis zum Veranstaltungsbeginn durchgehend geöffnet.
Aktuelle Daten und inhaltliche Detail-Informationen finden Sie unter der Rubrik Veranstaltungen oder auf der Website der Freund:innen.
Einmal im Monat lädt das Kunstmuseum Olten über Mittag zum Augen- und Gaumenschmaus
Eine halbstündige Werkbetrachtung oder thematische Führung gibt Einblick in aktuelle Ausstellungen oder macht mit Werken der Sammlung vertraut. Anschliessend besteht die Möglichkeit, sich im Museum günstig und fein zu verpflegen.
Künstler:innen aus dem Umfeld des Museums kochen für Sie. Gegessen wird an langen Tischen im gemütlichen Vermittlungsatelier oder in der warmen Jahreszeit draussen.
Jeweils an einem Mittwoch im Monat, 12:15–12:45 Uhr
Werkbetrachtung / Führung
Anschliessend Verpflegungsmöglichkeit (18.00 CHF)
Ihre Anmeldung hilft uns bei der Planung.
Aktuelle Daten und inhaltliche Details finden Sie unter der Rubrik Veranstaltungen.
Unser Kinder-Club «Kunst-Lupe» bietet Kindern Gelegenheit, die Schätze des Kunstmuseums zu entdecken und die eigene Kreativität zu entfalten.
Die Kinder beschäftigen sich mit Themen aus den aktuellen Ausstellungen oder Werken aus der Sammlung. Sie lernen die künstlerische Arbeit von Kunstschaffenden kennen, probieren verschiedene Techniken aus und vertiefen ihren eigenen kreativen Ausdruck im Atelier.
Der vierteilige Kurs wird mit einer Werkschau für die Familie und für Freund:innen der beteiligten Kinder abgeschlossen.
Die «Kunst-Lupe» richtet sich an Kinder vom Kindergarten bis zur 6. Klasse.
Veranstaltet und geleitet werden die «Kunst-Lupe»-Module vom Kunstvermittlungsteam des Museums.
Für Kinder vom Kindergarten bis zur 6. Klasse
Pro Modul vier Kursblöcke
an aufeinanderfolgenden Samstagen, jeweils 10–12 Uhr
Anmeldung obligatorisch, 50 CHF / Modul
Mit wechselnden Gästen durchstreifen wir Olten, um die Stadt immer wieder neu zu entdecken. Auf den Rundgängen schärfen wir den Blick für unterschiedliche Aspekte des städtischen Lebens und für die Qualitäten des gestalteten Raums.
Je nach Gast diskutieren wir Kunst, Stadtbild, Architektur, Signaletik, Street-Art, Geräuschkulissen, Wolkenformationen, Orte mit besonderen Nutzungen oder Grünflächen. Wir lauschen Erinnerungen aus der Kindheit oder Geschichten über das Leben. Gehend und sehend denken wir über Olten nach und schulen dabei nicht nur unsere Wahrnehmung, sondern reflektieren und üben das Spazieren als elementare Kulturtechnik.
Mitgestalten:
Wenn Sie Lust haben, als Gast einen unserer Spaziergänge mitzugestalten, freut sich Kunstvermittlerin Claudia Waldner sehr über ihre Kontaktaufnahme per E-Mail an: .
Kunst im öffentlichen Raum auf eigene Faust entdecken:
Gemeinsam mit dem Stadtpräsidium und Region Olten Tourismus hat das Kunstmuseum Olten auf die Initiative von Friederike Schmid (combyart) und dank eine von ihr vermittelten Finanzierung einen Führer zur Kunst im öffentlichen Raum in Olten erarbeitet, mit dem 83 Kunstwerke auf 5 Spaziergängen erschlossen werden. Der Führer «Kunst in Olten» kann im Kunstmuseum, bei Region Olten Tourismus oder auf der Stadtkanzlei kostenlos bezogen werden.
Einmal pro Monat, an wechselnden Wochentagen,
Zeitpunkt saisonal unterschiedlich
Treffpunkt ist das Kunstmuseum Olten
Ohne Anmeldung
Die Veranstaltung ist kostenlos
Das Offene Atelier schafft einen Rahmen für freie kreativ-künstlerische Beschäftigung – ein Angebot für alle, die einen Pinsel halten können.
Zwischen Sommer- und Herbstferien wird das Offene Atelier jeweils im Freien, auf dem Platz der Begegnung hinter dem Kunstmuseum, angeboten. Staffeleien, Farben und Malutensilien warten darauf, genutzt zu werden. Parallel zum Wochenmarkt auf der Kirchgasse haben Kinder und Junggebliebene jeden Alters die Möglichkeit, an Staffeleien zu malen.
In der kalten Jahreszeit öffnen wir jeweils an einem Mittwoch Nachmittag pro Monat das Vermittlungsatelier im Museum für freie Gestaltung.
Das Angebot wir von der Kunstvermittlung betreut.
Zwischen Sommer- und Herbstferien
DRAUSSEN, auf dem Platz der Begegnung, hinter dem Kunstmuseum
Jeweils donnerstags, 9.30–11.30 Uhr, parallel zum Wochenmarkt
Nur bei guter Witterung
Ohne Ameldung, Unkostenbeitrag: 5.00 CHF
In der kalten Jahreszeit
DRINNEN, im Atelier der Kunstvermittlung im Kunstmuseum
Jeweils an einem mittwoch im Monat, 15–17 Uhr
Kaffee, Kuchen, Sirup und Früchte für eine Pause stehen bereit
Ohne Anmeldung, Unkostenbeitrag: 5.00 CHF
Öffentliche Führungen werden zu jeder Ausstellung angeboten.
Die Direktorinnen und Kurator:innen oder wissenschaftliche Mitarbeiter:innen und Vermittler:innen geben Einblick in Konzept und Aufbau der Ausstellung, vertiefen ausgesuchte Aspekte und Themen oder gehen auf einzelne Exponate ein. Gern gehen sie dabei auch auf Fragen und besondere Interessen des Publikums ein.
Dauer: ca. 1 Stunde
Termine und Detailinformationen finden Sie unter der Rubrik Veranstaltungen.
Keine Anmeldung nötig.
Normaler Museumseintritt. Die Führung ist kostenlos.
Das Museum ist jeweils ab der regulären Museumöffnung bis zum Veranstaltungsbeginn durchgehend geöffnet.
Ob Geburtstag, Familienfest, Klassenzusammenkunft, Betriebsausflug, Kundenevent oder Weiterbildung im Team: Das Kunstmuseum offeriert einen stimmungsvollen Rahmen für private Anlässe und Veranstaltungen verschiedenster Art.
Gerne gehen wir auf Ihre Wünsche ein und stellen ein passendes Programm für Sie zusammen. Eine klassische Führung, eine gestalterische Sequenz im Atelier, ein Apéro oder ein Nachtessen und vieles mehr können Teil der Veranstaltung sein.
Führungen werden in Deutsch, Französisch und Englisch angeboten.
Kosten: 125 CHF (private Gruppenführung, 1 Stunde, ohne Atelierbesuch) & ermässigter Gruppen-Eintritt pro Person (4 CHF)
Sonderöffnung und andere Extras werden separat verrechnet.
Bitte kontaktieren Sie uns für eine Terminvereinbarung:
062 212 86 76 oder per E-Mail an
Das Kunstmuseum Olten beteiligt sich regelmässig an der Schweizer Erzählnacht.
Im Rahmen des nationalen Aktionstags, der vom Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM, von Bibliomedia Schweiz sowie von UNICEF Schweiz und Liechtenstein getragen wird, machen Bildungs- und Kulturinstitutionen aus der ganzen Schweiz mit Veranstaltungen auf den besonderen Wert des Geschichtenerfindens, des Erzählens, des gemeinsamen Lesens und Vorlesens aufmerksam.
Ausgehend von der Museumssammlung oder aktuellen Ausstellungen erarbeiten wir jeweils ein spezifisches Angebot. In dessen Zentrum steht die Möglichkeit fürs Publikum, in der Erzählnacht im Museum Geschichten lauschen zu dürfen. Die Art der Geschichten, der Kreis der Vorlesenden, die angesprochenen Zielgruppen und das Setting als Ganzes variieren je nach Thema.
Oft haben wir in den letzten Jahren im Vorfeld mit Schulklassen und Schreibprofis Texte zu Ausstellungen oder Sammlungswerken entwickelt, die von ihren Autor:innen dann in der Erzählnacht vorgetragen wurden. Andere Male hat das Museumsteam Geschichten ausgewählt und vorgelesen. Es gab aber auch Tanz- und Beatbox-Workshops.
Jeweils an einem Freitagabend Mitte November
Die Veranstaltung ist meist kostenlos
Die nächste Schweizer Erzählnacht findet am 13. November 2026 statt.